Warning - die Jagd beginnt
Nach der Verschärfung des Waffenrechtes macht nun als erstes Bundesland das (CDU-geführte) Baden-Württemberg ernst, wie die Fördervereinigung Legaler Waffenbesitz (Frankfurt/Main) über das Deutsche Waffenjournal (DWJ) erfahren hat: Das Landes-Innenministerium hat an die vier bw Regierungspräsidien ein Schreiben gerichtet, dass im Oktober eine landesweite Schwerpunktaktion der Waffenbehörden stattfinden soll, bei der unangemeldete Kontrollen bei Waffenbesitzern durchgeführt werden sollen. Das entsprechende Papier liegt der DWJ-Redaktion nach eigenen Angaben vor.
Unter anderem heißt es dort: "Im Interesse einer generalpräventiven Wirkung gegenüber den Waffenbesitzern sollten die Kontrollen landesweit möglichst in der selben Woche erfolgen." Frei übersetzt heißt das, dass alle legalen Waffenbesitzer unter Generalverdacht stehen, ein Rechtsmoment, das das Grundgesetz nicht vorsieht. Verwundert darf man darüber sein, dass die großen mitglieder- und finanzstarken Verbände noch keine Verfassungsbeschwerde erhoben haben.
Eine Möglichkeit ist immerhin, seinen Wahlkreisabgeordneten (Bund und Land) immer wieder auf diese Probleme hinzuweisen und Antworten einzufordern.
Mit sportlichen Grüßen
Hanjo Wimmeroth
LO Rheinland-Pfalz
NEWS - Hohenthurm, 05.10.09
TIRO e.V.
Hallo und Willkommen.
Herzlich Willkommen auf unserer neuen Website.
Schön, dass Sie uns besuchen.
NEWS - Hohenthurm, 10.03.10
NEWS - Hohenthurm, 26.03.10
Sicherheit für Soernewitz: Sauber formuliert
Tiro-Mitglied und Schießstandbetreiber Hans-Jakob Frohnhofen ist vom Landgericht Leipzig im Prozess um eine angebliche illegale Müllbeseitigung freigesprochen worden. Damit endet eine geradezu unerträgliche Geschichte, die von einer Bürgerinitiative „Mügeln ohne Müll und Lärm“ angefacht wurde mit dem ganz offensichtlichen Ziel, den Schießstand Lichteberg/Soernewitz dicht zu machen. Wie die Leipziger Volkszeitung am 17. März berichtet, legte die Vorsitzende des Schöffengerichts, Gabriela Walburg, großen „Wert auf eine detaillierte Urteilsverkündung“: Frohnhofen konnte keine Fahrlässigkeit im Umgang mit dem auf dem Schießplatz verbauten Müll erkennen. Denn: Die Genehmigung für die Ablagerung von Gummiabfällen sei seitens der Genehmigungsbehörde in Sachen Beschaffenheit des Abfalls „nicht ganz sauber“ formuliert.
Mit dem Urteil dürften auch die Stimmen derjenigen verstummen, die Frohnhofen seit Jahren immer wieder Schmutz hinterher geworfen haben, ohne dass es für die Gerüchte irgendeine Grundlage gab. Die aber die Freude an der Fortführung des Schießstandes nachhaltig schmälerten.
Hanjo Wimmeroth
LO Rheinland-Pfalz
NEWS - Hohenthurm, 15.04.10
Dem Veranstalter Richard Seiss (0151 / 16593831) ist aufgefallen, dass noch Preise vom letzten „Graf Arco Cup“ offen sind. Ich bitte die Gewinner, sich bei Herrn Richard Seiss oder in der TIRO Geschäftstelle (nur als Vermittler) zu melden.
NEWS - Hohenthurm, 18.05.10
TIRO ausgestattet mit neuem Siegerpodest
Am 8. Mai 2010 hat sich Sponsor Reiner Möller es sich nicht nehmen lassen, persönlich das gemeinschaftlich angefertigte 3teilige Siegerpodest, von der Firma Bobo, Reiner Möller und der Firma Schärfservice Winnemund, Maik Winnemund, persönlich zur Geschäftsstelle zu bringen.
Die Idee ist erwachsen, anlässlich des geplanten Grand Prix im Compac Sporting. Die F.I.T.A.S.C hat unter anderem die Aufforderung, dass angemessene Siegerpodeste vom Veranstalter bereitgestellt werden. Reiner Möller erklärte spontan seine Bereitschaft und nahm die Firma Winnemund mit ins Boot. Das Ergebnis: perfekte Siegerpodeste, die mannschaftstauglich sind und der Prüfung jeder Berufsgenossenschaft standhalten. Beide Sponsoren haben sich viel Mühe gegeben bei der gelungenen Gestaltung.
Der Präsident bedankt sich im Namen des TIRO-Verbands noch einmal persönlich für diese großzügige Spende.
Alfons - Josef Wolff
- Präsident -
NEWS - Hohenthurm, 20.05.10
Sport und Fairness
So etwa zu den Gründungszeiten unseres Sportverbandes hieß es gern „Parcoursschießen ist ein Gentleman-Sport“, wobei die Ladys selbstverständlich eingeschlossen waren. Schlechtes Benehmen war schon damals verpönt, schon gar Schiedsrichtern gegenüber galt ein rüder Ton als völlig unangemessen. Wer sich beim Lesen dieser Zeilen dabei erwischt, in grauen Tiro-Vorzeiten doch das eine oder andere Mal versucht zu haben, den Schiri zu beeinflussen, dem sei hier mit einem sportlichen Augenzwinkern verziehen.
Gleichwohl gilt nach wie vor, dass gutes Benehmen und das Einhalten der Regeln zu den Grundlagen eines fairen Sportes und eines fairen Umganges miteinander gehören. Ob ehrenamtliche Schiedsrichter oder gar Semi-Profis – sie alle sind gehalten, auf die Einhaltung der Regeln zu achten und diese bei der Bewertung von Schüssen anzuwenden. Kein Schiri wird einem Schützen eine Taube abnehmen wollen, viele Schiris entscheiden „in dubio pro reo“, also zugunsten des Schützen, wenn das Reglement Spielraum dafür bietet.
Wutausbrüche, Voranschläge (ein Betrugsversuch), Pöbeleien, Hülsen schmeißen und ähnliches gehören in die Kategorie „voll daneben“ und haben somit in unserem Sport nichts zu suchen (in anderen Sportarten übrigens auch nicht).
„Sport ist im Verein am schönsten“ hieß mal eine Werbezeile des Deutschen Sportbundes, und damit das auch im Tiro so ist und bleibt, gibt es die Benimm- und Sportregeln. Wenn sich alle daran halten, ist es im Tiro besonders schön.
Mit herzlichen Grüßen, Ihr und Euer
Hanjo Wimmeroth
LO Rheinland-Pfalz
NEWS - Hohenthurm, 07.07.10
Verein und Fairness
In Ergänzung zu Hanjo´s Artikel „Sport und Fairness“ möchte ich das Thema um „Verein und Fairness“ erweitern.
Seit 2006 ist der gesamte Vorstand damit beschäftigt, den Verein wieder so zu steuern, dass der Vereinszweck ohne unangenehme und zeitaufwendige Nebengeräusche gelebt werden kann. Dies ist meiner Meinung nach durch das Zusammenspiel des Vorstands und der Mitglieder auch sehr gut gelungen.
Es werden bundesweit viele schöne Schießen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden veranstaltet. Was manchem zu leicht ist, beurteilt ein anderer als zu schwierig – so ist das immer. Das gehört einfach dazu.
In der letzten Zeit stelle ich aber Tendenzen fest, die dazu geeignet sind, den Vereinsfrieden erheblich zu stören – das sollte so nicht sein.
Mir wird z. B. zugetragen, dass unser Präsident, Alfons-Josef Wolff, für das Einstellen und die Wartung der Maschinen, die den einzelnen Schießständen zur Verfügung gestellt werden, Gebühren erheben will. Als Schatzmeister kann ich dazu nur sagen, dass dem in keinster Weise so ist und auch nicht sein wird, wenn kein Beschluss des Vorstands vorliegt – und ein solcher liegt definitiv nicht vor!
Anderen ist der Führungsstil des Präsidenten zu „straff“. Natürlich gibt es unterschiedliche Formen, einen Verein zu führen. Viele Varianten haben wir schon erlebt - mit den entsprechenden Ergebnissen. Da alle Vorstandsmitglieder hauptberuflich sehr eingespannt sind, ist es unumgänglich, für diese Vereinstätigkeit rationell vorzugehen, auch wenn das manchem Mitglied als zu „bestimmt „ erscheint.
Abschließend möchte ich das Schlusswort der letzten Jahreshauptversammlung in Erinnerung rufen, dass es einfach unfair ist, Vereinsthemen während eines Schießens an die Vorstandsmitglieder heranzutragen – auch wenn sie einem noch so unter den Nägeln brennen sollten. Nach dem Schießen ist hierfür immer noch genügend Zeit – natürlich nur, wenn man bis zur Siegerehrung bleibt, was der Vorstand aber immer macht. Oder sollte der Vorstand etwa keinen Spaß am Schießen haben?
Hanjo´s Schlusswort passt auch hier trefflich dazu und somit verbleibe ich mit ganz herzlichen Grüßen aus München
Ihr/Euer Schatzmeister
Monika Schmitt
„Liebe Mitglieder,
in den vergangenen Tagen ist dem Vorstand zu Ohren gekommen, dass es hinsichtlich eines Schreibens des Verbandes an die Initiatoren des sogenannten „Blaser-Cups“, den CDV Club Deutscher Venatoren e. V. zu Irritationen gekommen ist. Derartige Spekulationen möchten wir wie üblich durch eine entsprechende Klarstellung ausräumen:
Wie allen Mitgliedern bekannt sein dürfte, ist der TIRO e. V. einerseits Mitglied F.I.T.A.S.C., und andererseits deren exklusiver Repräsentant im Bundesgebiet. Die F.I.T.A.S.C. ist also darauf angewiesen, dass der TIRO e. V. ihre Interessen im Inland wahrnimmt und ggf. schützt. Ende Januar 2010 war aufgefallen, dass o. g. Verein im Internet mit dem „Blaser-Cup“, welcher auch schon im vergangenen Jahr stattgefunden hatte, eine Veranstaltung im Jagdparcoursschießen bewarb. Dabei verwendete er das Logo der F.I.T.A.S.C. und erweckte den Eindruck, es handele sich um eine von der F.I.T.A.S.C. organisierte oder jedenfalls geduldete Veranstaltung.
Der Vorstand beauftragte Herrn Rechtsanwalt Stiletto mit einem entsprechenden Anschreiben an den Club deutscher Venatoren, welches am 01.02.2010 versandt wurde. Darin wurde der Club auf die Rechtswidrigkeit der Nutzung dieses Logos und des erweckten Eindrucks hingewiesen und zur Unterlassung aufgefordert. Es wurde davon abgesehen, dem Club die Kosten der Inanspruchnahme eines Rechtsanwalts aufzuerlegen, Herr Rechtsanwalt Stiletto sah seinerseits davon ab, dem TIRO diese Leistung in Rechnung zu stellen.
Der Club Deutscher Venatoren nahm daraufhin sofort Kontakt zu Herrn Rechtsanwalt Stiletto auf und zeigte sich einsichtig. Die Außendarstellung des Blaser-Cups 2010 wurde entsprechend angepasst, dass F.I.T.A.S.C.-Logo wurde entfernt. Die Angelegenheit war damit beendet.
Es handelt sich dabei um einen ganz normalen Vorgang im Rahmen des Tagesgeschäfts eines Bundesverbandes. Wir gehen davon aus, dass die aufgetretenen Irritationen nunmehr beendet sind. Für Rückfragen in diesen oder anderen Angelegenheiten steht der Vorstand oder Herr Rechtsanwalt Stiletto jederzeit gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Der Vorstand
Sehr geehrte Vereinskollegen,
Ende Januar 2010 wurde der Unterzeichner vom TIRO Vorstand gebeten zu prüfen, ob die Außendarstellung des sogenannten „Blaser-Cup 2010“ insbesondere in Bezug auf die unerlaubte Verwendung des F.I.T.A.S.C.-Logos rechtmäßig sei. Der Unterzeichner fertigte daraufhin den Entwurf eines Anschreibens, den er nach Freigabe an den Club Deutscher Venatoren e. V. per Fax und Post versandte.
Daraufhin kam es zu einem freundlichen Telefonat mit Herrn Bertram von Quadt, der sich für die Veranstalter des Blaser-Cups für die Verwendung des Logos entschuldigte und den Eindruck erweckte, er habe dieses Problem in dieser Form nicht gesehen. Wir vereinbarten, dass der Club Deutscher Venatoren e. V. den Außenauftritt entsprechend korrigierte und dass die Angelegenheit in diesem Falle beendet sein dürfte. Für den Fall, dass die Außendarstellung nach wie vor problematisch sei, wurde vereinbart, dass der Unterzeichner sich nochmals bei Herrn Quadt meldete, was jedoch nicht erforderlich wurde.
Obwohl der Unterzeichner davon überrascht war, dass Herr Quadt offenbar davon ausging, das Logo des Weltverbandes einfach verwenden zu können und obwohl das auf dem Postwege versandte Schreiben an den Club Deutscher Venatoren e. V. (Adresse entsprechend im Impressum des Webauftritts) mit dem Vermerk „Empfänger unter der genannten Adresse nicht zu ermitteln“ zurückkam, war die Angelegenheit für den TIRO e. V. damit gütlich beendet.
Für Rückfragen steht der Unterzeichner gerne zur Verfügung.
Stephan Stiletto
-Rechtanwalt-
Liebe Mitglieder,
der TIRO-Verband hat von der F.I.T.A.S.C das Recht erworben, die Disziplinen Sporting, Compak Sporting 5-Maschinen-Trap und ZZ Elektrotauben, in Wettkampfform nach F.I.T.A.S.C Reglement auszuüben. Dafür zahlt der TIRO an die F.I.T.A.S.C.
Mit freundlichen Grüßen
Der Vorstand
NEWS - Hohenthurm, 13.07.10
Liebe Vereinsmitglieder,
Wie dem einen oder anderen Vereinsmitglied möglicherweise bereits zu Ohren gekommen ist, bestehen derzeit Meinungsverschiedenheiten im Vereinsvorstand betreffend die Absage des Grandprix in Sörnewitz und der durchgeführten Deutschen Meisterschaft im Compac. Um auch insoweit keine „Gerüchteküche“ aufkommen zu lassen, haben wir uns entschlossen hierüber wie folgt zu informieren:
Der Vizepräsident Peter Bour hatte in der Vergangenheit angeregt eine Compac-Meisterschaft in Form eines Grandprix in Sörnewitz zu veranstalten. Obwohl der Restvorstand Bedenken hatte, was die Akzeptanz dieser Veranstaltung anbetrifft, wurde diese Meisterschaft nach Wünschen von Herrn Bour und an seinem Wunschtermin organisiert. Es wurden Verträge (z. B. mit der F.I.T.A.S.C.) geschlossen und Spenden von Mitgliedern eingesammelt. Leider bewahrheiteten sich dann die Befürchtungen der übrigen Vorstandsmitglieder, in dem nur sehr wenige Anmeldungen zu der Veranstaltung eintrafen. Mit einer derart geringen Anzahl von Teilnehmern wäre der Grandprix wirtschaftlich nicht durchführbar gewesen und hätte die TIRO-Kasse sehr stark belastet.
Am 06.06.2010 kam es deshalb zu einer Vorstandssitzung, an der Herr Vizepräsident Peter Bour, die Vizepräsidentin Monika Schmitt, der Vizepräsident Maximilian Mangel und der Präsident Alfons-Josef Wolff teilnahmen. Es wurde beschlossen, dass statt des internationalen Compac-Grandprix eine Deutsche Meisterschaft im Compac-Schießen inkl. Preisschießen im Großparcours veranstaltet werden sollte. Frau Monika Schmitt teilte mit, dass – wie im Vorfeld bereits angekündigt – ihre Teilnahme an der Meisterschaft und ihre Anwesenheit am Veranstaltungstag aus persönlichen Gründen unmöglich sei. Herr Wolff informierte darüber, dass er am Dienstag vor der Veranstaltung eine schwere Halswirbeloperation vor sich habe und deshalb ebenfalls nicht teilnehmen könne. Der Beschluss zur Durchführung der Deutschen Meisterschaft im Compac an Stelle des Grandprix wurde einstimmig, d. h. auch mit der Stimme von Herrn Peter Bour gefasst.
Zwei Wochen vor dem geplanten Termin war ein Besprechungstermin zwischen Herrn Wolff und Herrn Bour angesetzt, den Herr Bour jedoch nicht wahrnahm und nicht absagte. Eine Woche vor dem geplanten Schießen kam es zu einem Telefonat zwischen Herrn Wolff und Herrn Bour.
Vier Tage vor der Veranstaltung erfuhren Herr Wolff und Frau Schmitt, zwei Tage vor der Veranstaltung erfuhr der Schießstandbetreiber in Sörnewitz davon, dass auch Herr Bour an dem Veranstaltungstag nicht teilnehmen werde und auch nicht zugegen sei. Als Sportwart wäre es seine Aufgabe gewesen, nicht nur das Layout der Veranstaltung mitzugestalten, sondern auch den Verband bei dem Schießen zu repräsentieren, zumal ihm bekannt war, dass die übrigen Vorstandsmitglieder verhindert waren.
Weder in der Vorstandssitzung noch in dem 1.Telefonat mit Herrn Wolff hatte Herr Bour darauf hingewiesen, dass er selbst zu dem Termin nicht erscheinen werde. Vielmehr zog er es vor, an einem Parcoursschießen im österreichischen Schrick teilzunehmen.
Der Schießstandbetreiber in Sörnewitz war deshalb gezwungen, sämtliche anfallenden Arbeiten inkl. des Layouts selbst vorzunehmen, da er hierfür keine Unterstützung vom Sportwart erhalten hatte.
Wir gehen davon aus, dass jedem Mitglied unmittelbar einleuchtet, dass bzgl. dieses Verhaltens unseres Vizepräsidenten Peter Bour eine erhebliche Verärgerung im Vorstand vorliegt. Wir hoffen, dass diese rechtzeitig vor der Mitgliederversammlung im August 2010 auf dem Dornsberg ausgeräumt werden können und dass diese einer gedeihlichen Zusammenarbeit im Verein nicht weiter entgegenstehen.
Alfons-Josef Wolff Monika Schmitt
NEWS - Hohenthurm, 14.07.10